Stadt Castrop-Rauxel fragt OGS-Bedarf ab : Datum:

Die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) hat sich in Castrop-Rauxel bewährt, das zeigen steigende Teilnehmerzahlen. Um den tatsächlichen Bedarf zu erheben, befragt die Stadtverwaltung nun die Eltern.

In Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen) können Eltern mithelfen, das bedarfsgerechte und familienfreundliche Betreuungsangebot für Kinder in der Stadt weiterzuentwickeln. Um die aktuellen Betreuungsbedarfe von Grundschulkindern zu erheben, ruft der Bereich Jugendförderung der Stadtverwaltung zur Teilnahme an einer Online-Umfrage auf, die bis zum 13. Mai läuft.

Die Betreuungsform der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Dies lässt sich nicht zuletzt an den steigenden Teilnehmerzahlen messen. Eine verlässliche Betreuung nach dem Unterricht, an Brückentagen und in den Ferien, eine warme Mittagsmahlzeit, Hausaufgaben machen und Zeit, um mit Freunden zu spielen oder an verschiedenen Angeboten teilzunehmen – das zeichnet die Offene Ganztagsgrundschule aus.

Eltern nutzen verlässliche Betreuungszeiten nach dem Unterricht, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Aufgrund von Teilzeitarbeitsmodellen, gesicherten Betreuungszeiten durch die Großeltern u.ä. zeigen sich aber auch Betreuungsbedarfe, die sich vom jetzigen OGS-Angebot unterscheiden, zum Beispiel der generelle Wunsch nach einer verlässlichen Betreuung nach dem Unterricht, aber nur an einzelnen Tagen bis 13.00 oder maximal 14.00 Uhr. Ein solch flexibles Betreuungsmodell stellt die OGS aufgrund ihres pädagogischen Konzeptes derzeit nicht dar.

Um den tatsächlichen Bedarf zu erheben und daraus eventuell neue Betreuungsmodelle zu entwickeln, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern, deren Kind bereits eine OGS besucht, im kommenden Schuljahr eingeschult wird und eine OGS-Betreuung benötigt oder auf einer Warteliste zur Aufnahme in die OGS steht, an der kurzen Befragung teilzunehmen.

Quelle: Stadt Castrop-Rauxel